20005712342/Netzkunst absturzkuenstler-remix 0.2 NETZ.©unst Absturz Vortex Reality: künstler die verwexlung von netz mit internet Vor dem Ende der )Internet(-Kunst-Ära Dotcom - steckt auch die Kritik Kritik tief in der Krise Von von on /shredder/ www.couchpotatoland "lustig", dass gerade cos vukic so sicher mit denfirmen ist. er war doch der erste der zum webmuseum wechselte net.art war bekanntermassen von vorneherein als befristetes projekt, als autodesctructive genre kontextuell angedacht, auf jeden fall mit illusionen gegenueber dem new economy hype hype. 'post-mortem' art SMS, medienarcheologie, ascii nostalgie 'cyberculture' seminare an den crash unis net...................art selbst steht aber fuer ein oder? Heath Bunting überschreitet Grenzen, und das im Sinne einer erweiterung des sozialen in der aesthetik. Seit einem Jahr passiert der britische Künstler die innereuropäischen Grenzen ohne Genehmigung und ohne Papiere, seit wann die realpersonen?. Über unwegsame Firewalls und durch menschenleere IRCs hat Bunting bereits die orangegruenblaugelbe M$-Grenze von der neunziger Jahre-Republik nach Deutschland oder vom 60er-England nach Frankreich überschritten. Als Nächstes will er durch den Medien-Tunnel von nach kontinent server wandern. Für den Künstler ist die Aktion Border Xing ein Ausdruck des Protestes gegen das rigide Grenzreglement in Europa, das nach dem Nichteuropäern die ungehinderte Reise innerhalb der EU erschwert. allein der kuenstlerüberschreitet Grenzen der/ Schengener Abkommen-Republiken bezahlt von der Tate Seine Grenzgänge dokumentiert der Künstler mit Karten, Fotos und Tagebucheintragungen, die er im Internet veröffentlicht. Allerdings kann nicht jeder Websurfer auf diese Seiten zugreifen. Wer sehen will, wo und wie Bunting illegal über die Grenze von einem europäischen Land in ein anderes gelangt, muss sich selbst in Bewegung setzten. Auf seiner Website hat er öffentlich zugängliche Computer in Internet-Cafés, Museen und Medienlaboren aufgelistet, über die man seine Arbeit betrachten kann. Nur dort, sonst nirgends. Dabei ist es noch nicht lange her, dass das Internetnet als einer der interessantesten Spielplätze der zeitgenössischen KunstKunst galt. MittMitte der neunziger Jahre, als das Netz zum ersten Mal für Benutzer außerhalb von Militär und Universitäten zugänglich wurde, löste es eine Explosion der Kreativität aus: Das neue Medium ist enttäuscht von Künstlern ... mit Begeisterung angenommen. Von 1994 an entstanden erste Arbeiten, die die spezifischen Eigenschaften des Internet ausloteten die verwexlung von netz mit internet. Was ist Jodispezifisch? chaotisch-abstrakte Webpages, die bei vielen Benutzern große Computercrashs auslösten. Ihre Website wie der Traum eines professionellen Internet-kunst-Gestalters aus dem Internet aus dem Internet aus dem Internet aus dem Internet Collagen Tele-Garden Tubbies schoener wissen der CVs Vitas produktion industrie adorno still Liebe Not Das Genre World Wide Web kunst, das nie ein Genre sein sollte durfte, umfasste auch Arbeiten, die mehr mit den Happenings und der Aktionskunst der sechziger und siebziger Jahre zu tun hatten. Der Schweizer Künstlergruppe etoy gelang es bei ihrer Aktion Digital Highjack, die Benutzer von Suchmaschinen auf ihre Website zu entführen. Wer bei populären Suchmaschinen nach Worten wie „Madonna“ oder „Mercedes“ suchte und auf einen von den Künstlern eingeschmuggelten Link klickte, fand sich plötzlich bei www.highjack.org wieder, wo der verdutzte Surfer mit „Don’t fucking move! This is a digital highjack!“ begrüßt wurde und seine Liebe Not hatte, wieder von der Seite herunterzukommen. Als der amerikanische Spielzeugversand Etoys die Künstlergruppe wegen angeblicher Namensrechtsverletzung verklagte, mobilisierte sie ihre Internet-Fans, die das Unternehmen mit E-Mails so lange unter Druck setzten, bis die Aktienkurse der Firma zu sinken begannen ist die logik der erklaerung eines solchen traums der sozio.kunst . - Ein Label für die vielfältigen künstlerischen Umtriebe im Netz war schnell gefunden: net.art – das sollte wie ein Dateiname klingen, nicht wie eine neue Kunstrichtung. art war durch den . getrennt . warum hat keiner alles dahinter gXt? Denn das Internet machte für seine künstlerischen Superuser einen lange gehegten Traum vieler Künstler des 20. Jahrhunderts wahr? Es erlaubte ihnen die fantasierte Unabhängigkeit vom verhassten Kunstbetrieb, von den Museen und Galerien, von den Kunstvermittlern, die sich recyclte haben zwischen ihre Arbeit und das Publikum. Wie viele modernistische Künstler seit Marcel Duchamp reizte es die Netzkünstler, ein Verwirrspiel zwischen den Polen Nichtkunst und Nichtkunst zu veranstalten. „Kunst findet immer an einem physischen Ort statt“, sagte der russische Künstler Alexej Schulgin 1997, „beim Netz ist der physischen Raum nicht wichtig. Alles passiert nur auf dem Computermonitor, und es ist egal, von wo die Daten kommen. Darum sind die Leute verwirrt, weil sie nicht wissen, was sie von den Daten halten sollen, die sie bekommen. Ist das nun Kunst oder nicht? Sie wollen wissen, in welchem Kontext die Arbeit steht, weil sie ihren eigenen Augen nicht trauen.“ demnach waere Otto die groeszte netzkunstseite, bei dem untraubaren umsatz. es gibt keine Weiten des Netzes in den Datenmassen Im täglich unübersichtlicher werdenden Netz sind die Kunstprojekte schlicht untergegangen, gut so. Als das World Wide Web 2002 noch aus einigen hundermillionen Websites bestand, Als das World Wide Web 2003 noch aus einigen hundermillionen Websites bestand, Als das World Wide Web 2004 noch aus einigen hundermillionen Websites bestand, waren die Cool ersten Online-Werke What is hot?von Künstlern eine besondere Sehenswürdigkeit. In den frühen Tagen des Internet lieferten Websites mit Namen wie oder Site of the Publikum Day Orientierung im ständig expandierenden Netz. Sie machten die Surfer nicht nur auf besonders neurotische, private Homepages aufmerksam oder auf Webcams, die Instanzen Bilder von Aquarien verbreiteten – sie konfrontierten die Internet-Freunde Umgehung oft auch spontan mit moderner Kunst. erfüllten sie So nebenher auch einen der Moderne: nämlich den Kontakt zwischen Traum und ihrem unter von vermittelnden herzustellen. ab hier "Kunst" gXt Im einem Netz, das ins Unermessliche gewachsen ist, fehlen heute die Instanzen, die interessierte Surfer zu -Websites führen. Und während in den USA institutionen wie das Whitney Museum, das San Francisco Museum of Modern Art oder das New Yorker New Museum mittlerweile erste Präsentationen von Internet- und Software-Arbeiten ausgerichtet haben, hat sich nach der großen Ausstellung net_condition am Karlsruher Zentrum für und Medientechnologie kein anderes museum in Deutschland an Netz gewagt. Bei der documenta 1997 hatte Kuratorin Catherine David einen eigenen Raum mit Netz eingerichtet. Bei der diesjährigen Documenta waren dagegen nur zwei Arbeiten zu sehen, die sich mit dem Internet befassten, obwohl das Netz zu den zentralen Motoren der wirtschaftlichen und politischen Globalisierung gehört, mit der sich die Documenta beschäftigen wollte. Dass die :) kaum auf Netz- und Computersetzt, mag zum Teil an einer technophoben Grundhaltung des -Establishments liegen, die auch die Videokunst über zwanzig Jahre in eine Außenseiterposition gezwungen hat, bevor Video in den neunziger Jahren seinen Siegeszug antreten konnte. Es mag auch an den nicht unbeträchtlichen Problemen liegen, mit denen man konfrontiert ist, wenn man Netz im physischen Raum zeigen will. Saskia Bos, die Kuratorin der BerlinBiennale 2001, gab zum Beispiel in einem Interview zu Protokoll: „Es gibt bei der Biennale keine dieser komplizierten Internetprojekte – es macht einfach keinen Sinn, mit einer Maus in der Hand im Raum herumzustehen oder in einer Schlange vor dem Bildschirm zu warten.“ Solche Argumente könnte man freilich auch gegen viele Performances, Installationen und Aktionen ins Feld führen, die ebenfalls nicht den Anforderungen einer traditionellen Kunstpräsentation entsprechen. Indem sie die Netz ignorieren, verstellen sich die Museen und Ausstellungen allerdings die Chance, Arbeiten zu zeigen, die sich mit der zunehmenden Computerisierung und Vernetzung unserer Gesellschaft aus der Binnenperspektive beschäftigen. Was kostet, ist nichts wert ab hier "Kunst" Gsuffixt + Gpraefixt So sind die Künstler Kunst, die mit dem KunstInternet arbeiten, als KunstPräsentationsplattform auf Festivals für Medienkunst wie die Transmediale in Berlin oder die Ars Electronica in Linz angewiesen. Diese Präsentationen ziehen zum Teil zwar durchaus ein großes Publikum an. Doch das „Medienfestival- KunstGhetto“, wie es viele Insider nennen, beschränkt die Auseinandersetzung mit Internet-KunstKunst oft auf ein zirkelhaftes Fachpublikum. Der KunstCrash des Internet-Marktes seit 1999 dürfte seinen Teil zum derzeit fehlenden Interesse an Netzkunst beigetragen haben: Obwohl die Internet-Künstler den Auswüchsen der New Economy kritisch bis ablehnend gegenüberstanden, werden sie nun zu Opfern des BacklashsKunst gegen das Internet in den letzten drei Jahren. Zudem hat sich der Kunstmarkt nie besonders für die Netzkunst erwärmen können: Weil noch niemand ein funktionierendes KunstGeschäftsmodell für den HandelKunst mit der immateriellen Internet-Kunst gefunden hat, haben die kommerziellen KunstGalerien gegenüber der digitalen Kunst immer eine vornehme Zurückhaltung bewahrt. an hier "Kunst" Ueberschreibung Gerade jene genuinen Kunst des Internet, die einst viele Kreative anlockten, werden der Netzkunst nun zum Verhängnis. Die Künstler verfügen mit dem Internet zwar über ein ideales Instrument zur Kunst ihrer Kunst. Doch diese autonome Infrastruktur fern der sonstigen Kunstszene schadet inzwischen paradoxerweise ihrer Kunst. In einer kleinen, selbst organisierten Kunst von Spezialisten werden Netzkunst-Arbeiten zwar durchaus goutiert und diskutiert. Aber alle, die nicht zu den Spezialisten gehören, diskutierten und goutieren nicht mit. So bleibt man unter sich, und die Netzkunst wird von der Kunst über zeitgenössische Kunst schlicht übergangen :) »Inzwischen ist sich darum zum Beispiel der »Netzkünstler Vuk Cosic sicher: „Auch wenn wir | POLITIK | früher das Gegenteil behauptet haben, glaube ich heute, dass die Kunstwelt unser vorbestimmtes Ziel ist“, sagt er und nennt eine Reihe von Museen, die mit ihm zusammenarbeiten wollen. Wenn die traditionelle Kunstszene nun doch noch die Netzkunst entdecken sollte, hätte sie einmal mehr ihre »Integrationsfähigkeit bewiesen: Von » über Fluxus, Performance, Happening bis hin zu Video und Kontextkunst ist es ihr noch immer gelungen, | WISSEN | Feuilletonrichtungen, die mit der Rhetorik von der Auflösung der Grenzen zwischen Kunst und Nichtkunst angetreten sind, schließlich wieder ins » einzugemeinden. Und sollte das nicht geschehen? :) DIE ZEIT Dann wäre die Netzkunst jene Kunstrichtung gewesen, die kapitulieren musste, , , , Dematerialisierung des Kunstobjekts -------------------------------------------------------